Wozu Sprungtraining?

Eigentlich müsste die Frage andersrum lauten: „Warum ausgerechnet kein gezieltes Sprungtraining?“ Die Agilitysportler machen sich viele Gedanken über den Aufbau der Kontaktzonen und des Slaloms – beim Springen hingegen werden oft nur 2 Aspekte berücksichtigt: zum Einen, ob der Hund sich „wickeln“ kann und zum Anderen, ob er Stangen schmeißt oder nicht. Wo der Hund abspringt und wie seine Körperhaltung dabei ist, findet nur wenig Beachtung. Schmeißt der Hund Stangen, wird ihm meist nur erklärt, dass es ein wichtiges Kriterium ist, die Stange oben zu lassen, es wird aber nur selten eine passende Technik dafür geschult. Schaut man in einen Agility-Parcours ist das häufigste Gerät der Sprung in all seinen Variationen – warum wird dem Aufbau und dem Erhalt einer guten, gesunden Technik trotzdem so wenig Beachtung geschenkt?
Dabei liegen die Vorteile von gezieltem, durchdachtem Sprungtraining auf der Hand: Man erzielt eine Verbesserung der Reaktionszeit, sowie der Schnell- und Maximalkraft. Flexibilität, Koordination und Kondition werden gesteigert. Es wird Muskulatur aufgebaut und die Verletzungsanfälligkeit der Bänder und Sehnen gesenkt.

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