WM Qualifikationen Obedience in Kindenheim

Juju und die Schleife
Letztes Wochenende nahmen wir an den ersten beiden Qualifikationsläufen zur Obedience WM teil. Knapp 50 Teams waren angereist um auf zwei Ringen ihr Können zu zeigen. Ich war gespannt, wie Juju mit der Atmosphäre und die Ablenkung durch den zweiten Ring umgehen wird. Auch sind wir noch nie 2 Tage hintereinander gestartet, was den Hunden schon viel Energie und Konzentrationsfähigkeit abverlangt.
Am Freitag legten wir noch ein kleines Training auf einem fremden Platz ein, welches nicht besonders gut lief, so stach sich Juju beispielsweise an einer kleinen versteckten Distel beim Identifizieren und wollte anschließend nicht mehr wirklich auf dem Platz laufen und suchen fand sie nach dem Erlebnis auch doof.
Wir gingen am Samstag mit Startnummer 7 und am Sonntag mit Startnummer 1 ins Rennen. Samstag war ich schon sehr beeindruckt beim Zusehen, wie toll die anderen Teams waren und wie viel Punkte doch für laienhaft perfekte Übungen gezogen wurden. Umso stolzer bin ich ich, dass Juju am Samstag für die Übungen, die gut geklappt haben, wirklich hohe Bewertungen bekommen habt. Leider klappte die Übung 8 nicht – ich war schon erstaunt, dass Juju einfach am Kegel stehen blieb und kurzzeitig überfordert, wie ich taktisch geschickt reagiere. Dann habe ich dummerweise das Kommando „spring“ vor der Hürde weggelassen, und Juju lief vorbei – dadurch leider 0 Punkte. Dafür dienten wir natürlich als Running Gag – der Agilityhund, der nicht gesprungen ist 😉
Am zweiten Morgen mussten wir erstmal sehr lange warten, bis wir in den Ring durften – 20min standen wir aufgewärmt bereit und versuchten die Konzentration zu halten.
Juju war in meinen Augen grandios, lief nochmal richtig gut. Leider klappte eine Position im Blitz nicht und in der Box zuckte sie auf das Kommando des Stewards. Insgesamt bekamen wir in den Übungen weniger Punkte als am Samstag, es reichte dadurch knapp nicht zum V: 247,5 Punkte.
Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie stolz ich auf meine Juju bin: Sie hat 2 Tage toll gearbeitet und gezeigt, dass wir uns nicht verstecken müssen. Die Veranstaltung war von den Kindenheimern großartig organisiert. Ich habe neue sehr liebe Leute kennen gelernt und Menschen treffen dürfen, die ich lange nicht mehr gesehen habe.
Einzig die Zwischenrufe des Publikums in meine laufende Prüfung hätte ich nicht gebraucht, aber so läuft es halt manchmal. Es waren zwei tolle, lange Tage und ich habe viel gelernt.
Jetzt switchen wir erstmal wieder auf Agility, da wird es einem auch nicht so schnell kalt. 😉

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