Kennel Club Festival – Tag 1

Bakewell
Mit einem Tag Pause, den wir für einen schönen Spaziergang und die Anreise nach Kelmarsh nutzten, ging es zum Kennel Club Festival, einem riesigen Event mit 18 Ringen und ca. 2500 Hunden! 😛 Wow! *click fürs Werbefilmchen 2009*
Bakewell
Nachdem wir uns auch als Helfer gemeldet hatten, hatten wir das Glück mit dem Womo ganz nah an den Ringen zu stehen, ansonsten wären wir ca einen Kilometer weit weg gestanden. Nach kurzer Verwirrung, wo denn nun unser Standplatz ist (40 Lakeside) versuchte ich, an meine Running Orders (Startnummern) zu kommen, die für jeden Lauf anders sind. Ich hatte am Tag je 3 Läufe mit den Mädels, am Sonntag 5.
Am Freitag stand erstmal ein Grade 6 Jumping an und die beiden British Open Läufe, über die man sich in der Kombiwertung für das Finale am Sonntag qualifizieren konnte – die besten 30 (von 428 Grade 6 und 7 -Teams) kamen weiter.
Also morgens um 8 Uhr die 3 Ringe ausfindig machen, in denen man läuft und die Parcours begehen. Dann Running Orders ansehen, welcher Hund wo zuerst läuft, sich am Ring melden und in der wartenden Schlange anstellen. Die Running Orders sind nicht wirklich fix, es werden immer Blöcke von 50 Hunden aufgerufen und innerhalb dieser kann man ganz frei starten. Also zuerst G6 Jumping mit Day: Null Fehler, eine Irritation gegen Ende, später stellt sich heraus, Platz 6 von 283 Startern!!! Dann Hope – ich meinte dass sie auch fehlerfrei geblieben ist – aber das Mäuschen hat wohl nur 11 Slalomstangen gemacht –> Dis. Dann auf zum British Open A-Lauf. Da brach morgens schon Tumult aus, denn die französische Richterin hatte einen Tisch in ihrem Parcours. Nach vielen Diskussionen hieß es dann, sie würde auf Englisch von 5 runterzählen und das Startkommando sei „Go!“. Gut – ein paar Hunde beobachtet, Hope geschnappt, sich angestellt. Beim Zuschauen merkte ich, dass es ein paar Startern passierte, dass sie nach dem „Go!“ nicht losliefen und die Richterin sie nochmal auffordern musste. Hope lief gut bis zum Tisch, auf den Tisch und ich hörte die Richterin französisch nuschelnd zählen, hörte ein „Go!“ und rief Hope. Dummerweise war es kein Go, die Richterin stürzte mir hinterher – super 🙁 Also Fehler am Tisch und immenser Zeitverlust. Dies blieb auch unser einziger Fehler. Übrigens ging es noch einigen anderen Startern wie mir so, obwohl sie meine Geschichte kannten… dann Day – fehlerlos mit einem Bogen zum falschen Gerät und Platz 8 von 428 Startern.
Blieb also noch der British Open Jumping. Zuerst Day: Da es den ganzen Tag immer wieder geregnet hatte, gab es einige leicht rutschige Stellen im Parcours – Day rutschte vor einer Hürde weg, kämpfte, aber die Stange fiel. Schade… das wäre ihr dritter Nuller an dem Tag gewesen. Hope schmiss die erste Stange…. *seufz*. So kamen meine Mädels in der Endabrechnung auf Platz 35 (Day) und Platz 54 (Hope) und somit nicht ins Finale. Schade, aber mit den beiden war ich mehr als zufrieden. 🙂
Einige Videos folgen…

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